"Legenden der Erzritter von Avistan", Band 1

"Für viele waren die Erzritter von Avistan eine Legende. Für andere waren sie die Erlösung. Und für die Bösen waren sie das Urteil. Ihre Heldentaten waren zahlreich und sie vollbrachten sie auf einem riesigen Gebiet, das sich von den zentralen Dschungeln von Garund bis zu den Reichen der Mammuts und Lindwürmer erstreckte. Sie waren in Taldor zu Rittern geschlagen worden, dienten jedoch weit über die Grenzen eines einzigen Königreichs hinaus. Sie waren mehr als nur Ritter. Ihren Namen erhielten sie von einem Regierungsvertreter in Absalom, nachdem sie ein Komplott vereitelt hatten, eine Reihe mächtiger Händler und Politiker zu ermorden. Doch damit eine Gruppe von Helden zur Legende wird, reicht es nicht aus, dass sie als einzelne Ritter oder als Einheit großartig sind. Sie müssen große Motivation besitzen und sie müssen Klasse haben. Es hieß, dass diese Ritter keine Ungerechtigkeit als ihrer Zeit oder ihrer Fähigkeiten unwürdig erachteten. Doch ein Ziel trieb sie wie kein anderes über diesen Kontinent und darüber hinaus. Es hieß, sie seien auf der Suche nach der Antwort auf eine der größten Fragen unserer Zeit gewesen. Was war mit Aroden geschehen, dem letzten Azlanti? Ihre Reise um die Welt ermöglichte es ihnen, vielen zu helfen, doch all das entstand allein aus ihrem Wunsch, das wahre Schicksal des lebenden Gottes zu ergründen, der nun als tot galt. Und sie hatten Klasse. Guy Shaseur De Lombair war ihr Sprecher. Guy war ein atemberaubend exotischer Halbelf, der Sohn eines Adligen aus Galt und einer schwarzhaarigen Schönheit aus Rahadoum. Guys Eltern fielen den politischen Umstürzen in Galt zum Opfer und wurden durch ein Gerät hingerichtet, das später während der Roten Revolution des Landes die Erfindung der Letzten Klingen inspirierte. Guy floh aus dem Land seines Vaters und wurde zu einem großen Schwertkämpfer, Wildnisführer, Fährtenleser und Erzritter. Sein politischer Verstand soll ebenso scharf gewesen sein wie seine zwei Elfenschwerter. Wegen des antireligiösen Einflusses seiner Eltern verabscheute er die Götter. In seinen Augen fehlten ihnen sämtliche anbetungswürdigen Eigenschaften, da sie das alltägliche Böse im Leben der Menschen nicht verhinderten. Er soll bei jeder Gelegenheit gesagt haben "sollen die Götter mich bewundern, denn ich bin zumindest hier und bewirke mit meinen eigenen Händen etwas. Und sollen die Götter dunkler Dogmen mich fürchten, denn ich werde erst ruhen, wenn ihre Klöster Friedhöfe sind." Er trug eine glanzvolle Rüstung und kleidete sich so elegant, wie man in seinem Beruf nur konnte. Und er tanzte um seine Gegner herum wie ein Raubvogel, jeder Hieb war anmutig und grazil. Nachdem er die Sklaverei überlebt hatte und als Kind allein in der Wildnis hatte kämpfen und überleben müssen, war er zu einem Mann mit einem Ziel herangewachsen. Die Welt schien aus den Fugen geraten zu sein, als Aroden verschwand, also schwor Guy, ihn zu finden ..."

Kosten
60 gp
Gewicht
2 lb
"Legenden der Erzritter von Avistan", Band 1 - Kingmaker