Goblin
Monsterhandbuch
Goblins hausen am liebsten in Höhlen inmitten von großen Disteln und dichtem Gestrüpp oder in verlassenen Bauten. Nur wenige Goblins bemühen sich, selbst Gebäude zu errichten. Sie bevorzugen die Küste, da sie gern Müll und Treibgut durchwühlen, immer auf der Suche nach weggeworfenen Schätzen, die zivilisiertere Völker hinterlassen haben könnten. Der Hass der Goblins sitzt tief und es gibt wenig, was ihn mehr entfacht als Gnome (die lange gegen Goblins gekämpft haben), Pferde (die ihnen enorme Angst einjagen) und Hunde (die Goblins als eine klägliche Imitation von Goblinhunden ansehen). Außerdem sind Goblins recht abergläubisch und begegnen Magie mit einer speichelleckerischen Mischung aus Ehrfurcht und Angst. Sie haben die Angewohnheit, alltäglichen Dingen magische Eigenschaften zuzuschreiben; so besitzen Feuer und Schrift für Goblins mystische Kräfte. Sie lieben das Feuer wegen der Zerstörung, die man damit anrichten kann, ohne selbst groß oder stark sein zu müssen, aber das geschriebene Wort hassen sie. Goblins glauben, dass durch das Schreiben Wörter aus ihrem Kopf gestohlen werden, und sind dementsprechend ausnahmslos Analphabeten. Goblins sind unersättlich und können täglich ihr Körpergewicht an Nahrung zu sich nehmen, ohne dick zu werden. Goblinhöhlen verfügen immer über zahlreiche Lagerräume und Speisekammern. Sie bevorzugen Menschen- und Gnomfleisch, lehnen aber auch kein anderes Essen ab – außer vielleicht Gemüse.
